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WINDWURF IN DER STEIERMARK: DIE GEFAHR LAUERT BEIM AUFARBEITEN

Presseinformation vom 31.10.2018

Regional schwere Schäden in der Forstwirtschaft und der Infrastruktur. Höchste Vorsicht beim Aufarbeiten von Schadholz geboten

LR Johann Seitinger bei der Begutachtung von Schäden © Lebensressort / honorarfrei
LR Johann Seitinger bei der Begutachtung von Schäden
© Lebensressort / honorarfrei

Nach ersten Schätzungen verursachte der Sturm der letzten Tage Schadholz im Ausmaß von rund 250.000 Festmeter. Die größten Schäden sind im Wesentlichen der Region Mürztal, punktuell dem Murtal sowie auch Teilen der Weststeiermark zuzurechnen. Das Aufarbeiten von Windwurfholz erfolgt meistens durch den Einsatz von bäuerlichen Betrieben und birgt eine hohe Unfallgefahr. Das Land Steiermark und der Waldverband stehen den betroffenen Waldbauern und Waldbäuerinnen als kompetente Partner zur Seite.

Landesrat Seitinger zu den erhöhten Gefahren: „Die Katastrophenstürme Emma und Paula haben uns aufgezeigt, dass es neben einem wirtschaftlichen und ökologischen Schaden auch Menschen waren, die zum Teil schwer verletzt worden sind. Daher ist es besonders wichtig, diese Arbeiten mit größter Vorsicht, Bedacht und ausreichend Sicherheitsvorkehrungen durchzuführen."

Die Marktsituation am heimischen Holzmarkt ist aufgrund des massiven Borkenkäfer-Befalls in Ober- und Niederösterreich sowie der Tschechischen Republik ohnehin sehr angespannt. Die Windwurf-Katastrophe der letzten Tage könnte eine zusätzliche Herausforderung für die steirische Forstwirtschaft darstellen.

Eine weitere nicht zu unterschätzende Gefahr für Waldbesucher geht auch vom bereits liegenden Windwurfholz aus. „Besonders an diesem verlängerten Wochenende werden wieder viele Steirerinnen und Steirer die heimischen Wälder aufsuchen. In den betroffenen Gebieten sind daher die angebrachten Hinweisschilder und Einschränkungen zur eigenen Sicherheit unbedingt zu beachten." erklärt Landesrat Seitinger abschließend.

 


 


Michael Riegelnegg, MA, Pressesprecher, Büro Landesrat ÖK.-Rat Johann Seitinger, Tel. (0316) 877-2638, Mobil: 0676-86662638, E-Mail: michael.riegelnegg@stmk.gv.at

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