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Presseinformation vom 09.10.2018

"Steirische Wahrzeichen 2018"

LR Johann Seitinger mit all den Siegern © Katarina Pashkovskaya
LR Johann Seitinger mit all den Siegern
© Katarina Pashkovskaya

Unter diesem Motto steht die Auszeichnung des Steirischen Wahrzeichens, die seit über 20 Jahren an Musterbeispiele revitalisierter Bauobjekte verliehen wird. Als Rahmen für diese Veranstaltung dient die spätbarocke Aula der Alten Universität Graz.

Im europäischen Jahr des Kulturerbes setzt die Steiermark ein kräftiges Zeichen zur Revitalisierung historisch bedeutender Baudenkmäler, denn die Pflege unseres kulturellen Erbes ist ein wesentlicher Bestandteil positiver Regionalentwicklung und unterstützt die Erhaltung traditioneller Handwerkstechniken.

Erfreulicherweise können auch in diesem Jahr zwölf vorbildliche Revitalisierungsprojekte als „Steirische Wahrzeichen" ausgezeichnet werden. Jedes einzelne Objekt von Stadthäusern und Wirtschaftsbetrieben bis hin zu Filialkirchen, steht für das leidenschaftliche Bemühen engagierter Menschen. Mit diesem Engagement hält die Gegenwart Einzug in historischen Bauten. „Bau-Kultur stiftet kulturelle Identität und prägt unseren Alltag in allen Lebensbereichen. Daher ist es umso wichtiger, alten Gemäuern - von Wohnhäusern, über Industriedenkmäler bis hin zu Sakralbauten - durch außerordentliches Engagement der Bauherren und professionelle Handwerkskunst wieder neues Leben einzuhauchen.", so der zuständige Landesrat Johann Seitinger.

Was wir heute tun, ist das Kulturerbe der Zukunft

Es geht nicht nur um das Erhalten und Bewahren von traditionellem Kulturgut, sondern auch um Innovation. Zum Beispiel:  Im ehemaligen Gerichtsgebäude „Pantzhaus" in St. Gallen wurde das Gemeindeamt einquartiert. Im alten Elektrizitätswerk in Krieglach findet sich heute das Waldbüro (Ziviltechnikergesellschaft für Forst- und Holzwirtschaft). Die Villa Annenheim in Gratwein-Straßengel, eine einstige Stadtvilla in Familienbesitz, dient heute als Rechtsanwaltskanzlei. Diese Beispiele zeigen das innovative und kreative Potenzial der Menschen, die den Erhalt der ehrwürdigen Gebäude mit all ihrer Leidenschaft vorantreiben. Besonders hervorzuheben sind im

Steirische Wahrzeichen 2018

Die Auszeichnung „Steirische Wahrzeichen" ist eine Anerkennung, die seit über zwei Jahrzehnten an vorbildlich restaurierte und vom Revitalisierungsfonds des Landes Steiermark geförderte Bauwerke verliehen wird. Wesentlich dabei ist die Eigeninitiative der BesitzerInnen von solch geschichtsträchtigen Gebäuden. Um das öffentliche Bewusstsein für unsere historische Baukultur hochzuhalten, werden in regelmäßigen Abständen besondere Projekte mit dem Titel Steirische Wahrzeichen ausgezeichnet.

Die ausgezeichneten Objekte „Steirische Wahrzeichen 2018"

1.         Altes E-Werk, Krieglach

2.         Hammerherrenhaus zum Müllerhammer, Obdach

3.         Raithaus, Vordernberg

4.         Hallerhaus/ehemaliger Gasthof zur Post, St. Gallen- Weißenbach

5.         Pantzhaus (Ehemaliges Gerichtsgebäude), St. Gallen-Weißenbach

6.         Minoritenkirche Maria im Walde, Bruck an der Mur

7.         Vierseithof Esther Wenzel, Ottendorf a. d. Rittschein

8.         Dreiseithof Weitzer, Kaibing

9.         Villa Annenheim, Gratwein-Straßengel

10.      Loretokirche, Gutenberg-Stenzengreith

11.      Winterkapelle, Graz-Andritz

12.      Stadtmauer mit Toren und Wehrtürmen, Oberwölz


 


Florian Wöhry, Büro Landesrat ÖK.-Rat Johann Seitinger, Tel. (0316) 877-2265, Mobil: 0676-86662265, E-Mail: florian.woehry@stmk.gv.at

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